Was es auf Fernreisen zu beachten gibt
Im Durchschnitt reisen die Deutschen 1,3-mal im Jahr in den Urlaub. Viele zieht es möglichst in die Ferne - Fernreisen liegen im Trend. Da wird die Anreise zur echten Strapaze und auch vor Ort lauern unliebsame Überraschungen. Wer dann nicht den richtigen Reiseschutz im Gepäck hat, muss im Ernstfall tief in die Tasche greifen.
Die Anreise: Mit Thrombosestrümpfen gesund ans Ziel
Wer mehrere Stunden eingezwängt zwischen Sitzreihen, Mitreisenden oder Gepäck sitzen muss, für den sind eingeschlafene Beine und Füße noch das geringste Übel. Durch das lange Sitzen verdickt sich das Blut in den Beinen, es kann zu Stauungen und zur Bildung von kleinen Blutgerinnseln, der sogenannten Thrombose, kommen. Löst sich ein solcher Pfropfen oder Thrombus und fließt mit dem Blutstrom durch das Herz in die Lungenarterien, kann er eine tödliche Lungenembolie auslösen.
Mit einem Thrombosestrumpf kann man vorbeugen. Der – zugegeben eher unattraktive Strumpf – gibt den Beinen Halt und regt die Durchblutung an. Gegen die Thrombose hilft auch Bewegung. Bei langen Flugreisen ist regelmäßige Bewegung ein Muss. Alle zwei Stunden sollte man aufstehen, den Kreislauf anregen und die müden Glieder lockern. Es empfiehlt sich eine Gymnastik im Sitzen. Schlafen Sie nicht mit übereinander geschlagenen Beinen und vergessen Sie nicht ausreichend zu trinken, am besten Mineralwasser und Säfte. Kein Alkohol! Er entzieht dem Körper Wasser.
Vor Ort: Montezuma ist auch schon da
Rund 35 bis 50 Prozent aller Fernreisenden werden von Montezumas Rache (auch Reisediarrhö oder Reisedurchfall) heimgesucht. Meist sind die körpereigenen Abwehrkräfte durch den Klimawechsel belastet, der Biorhythmus ist durch die Zeitverschiebung aus dem Takt geraten und die ungewohnt heißen Temperaturen sowie die hohe Luftfeuchtigkeit geben uns den Rest. Beherzigen Sie also die altbekannte aber immer noch gültige (Tropen-) Regel: "Schäl es, koch es oder vergiss es."
Ebenso sorgsam sollten Sie mit tropischen Früchten umgehen - diese nur frisch geschält und mit sauberem Wasser gewaschen verzehren.
Wenn es Sie doch erwischt hat: Die Kraftlosigkeit bei starkem Durchfall wird durch den Salzmangel im Körper verursacht. Daher gehören salzhaltigen Elektrolytlösungen unbedingt ins Reisegepäck. Erhältlich sind sie in jeder Apotheke. Zudem sollten Sie ca. 12 Stunden die Finger von fester Nahrung lassen und stattdessen dünnen - möglichst ungesüßten - Tee trinken. Dauert die Rache länger an, suchen Sie unbedingt einen Arzt auf.
Der richtige Versicherungsschutz
Die gesetzlichen Krankenkassen, die privaten Krankenversicherungen bzw. die Beihilfe übernehmen nicht immer alle Kosten. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen z. B. die Krankheitskosten nur bis zur Höhe der in Deutschland üblichen Behandlungskosten. Und die hohen Kosten eines medizinisch sinnvollen Rücktransports nach Deutschland werden von keiner Krankenkasse übernommen, auch von den meisten Privaten nicht.
Online ist der Abschluss bis kurz vor Reiseantritt möglich!
Es ist schnell passiert: Eine kleine Unachtsamkeit im fernen Urlaubsort. Ein Unfall. Oder - wie kürzlich in der Presse berichtet - ein Herzinfarkt. Einen 68-Jährigen Mann aus Böblingen ereilte dieses Schicksal im vergangenen Jahr in Los Angeles. Mit einer fünffachen Bypass-Operation konnte er gerettet werden. Die Kosten inklusive des Krankenrücktransports nach Deutschland beliefen sich auf 247.000 €. Sein Glück: Er hatte einen Auslandsreise-Krankenversicherungsschutz. So kostet übrigens schon ein einfacher Krankenrücktransport von der Urlaubsinsel Mallorca rund 10.000 €. Hinzu kommen noch Kosten für Krankenhausaufenthalte vor Ort. Wer nicht versichert ist, bezahlt alles aus eigener Tasche. Quelle: WELT KOMPAKT vom 28.06.10
Fazit: Wenn Sie ins Ausland reisen, empfiehlt sich für Sie und Ihre Angehörigen eine Auslandsreise-Krankenversicherung!
Wir bieten sehr günstige Jahres-Beiträge pro Person pro Jahr:
4,68 Euro bis zum 60. Lebensjahr
11,76 Euro vom 61. bis zum 70. Lebensjahr
16,56 Euro ab dem 71. Lebensjahr
Leistungen im Krankheitsfall
- Übernahme der erforderlichen Kosten einer medizinisch notwendigen ambulanten oder stationären Behandlung im Ausland bei unvorhergesehenen Krankheitsfällen
- Übernahme des medizinisch notwendigen Rücktransports nach Deutschland
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